Tennis Insider behauptet

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Das alles zahlte Tennis Australia an Djokovic


tennis Neue Fragezeichen im Fall von Novak Djokovic. Bekam er seine Australien-Reise bezahlt?Foto: John Walton/dpa

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Neue Fragezeichen im Fall von Novak Djokovic. Bekam er seine Australien-Reise bezahlt?Foto: John Walton/dpa

Artikel
von:
Sebastian Kayser
veröffentlicht am

Der Fall Novak Djokovic (34) nimmt kein Ende!

Jetzt sickert durch, dass der australische Tennisverband „Tennis Australia“ dem Superstar zu einem Großteil die Reise zu den Australian Open finanziert haben soll und auch die Prozesskosten übernehme.

Das behauptet zumindest der frühere Bezirksbürgermeister von Brighton, einem Stadtteil von Melbourne, John Locco. In einem Podcast stellt er mehrere Behauptungen auf, die er von einem Mitarbeiter von Tennis Australia sowie aus Unterlagen erfahren haben will, die er selbst einsah.

Demnach habe „Tennis Australia“ alle Visums-Anträge für Spieler und Offizielle ausgefüllt, so auch den für Djokovic. Relevate Daten wurden angefordert. Dabei könnte es zu dem Versehen gekommen sein, dass seine Reisetätigkeit in den zwei Wochen vor dem Abflug nach Down Under falsch angegeben wurde, indem sein Management falsche Angaben übermittelte.

Djokovic selbst soll nicht gewusst haben, was Tennis Australia in die Dokumente schrieb. Im Grunde sein Fehler, das nicht noch mal selbst zu kontrollieren. Dass sein Ansinnen, eine Ausnahme-Genehmigung zu bekommen, Brisanz birgt, hätte der Serbe sich denken können.

Interessant wird es in finanzieller Hinsicht. Tennis Australia soll Djokovic den Flug von Dubai nach Melbourne bezahlt haben. Zudem übernahm angeblich der Verband auch die Kosten für das Haus, das Djokovic für die Zeit des Turniers gemietet hatte, aber in das er nie einziehen konnte, weil er zwischen Abschiebe-Hotel und Spieler-Hotel wechselte.

Alle Spieler bekommen ihr Hotelzimmer bezahlt, aber dass ein ganzes Haus (Kosten bis zu 8000 Euro) übernommen wird, ist ungewöhnlich.


tennis Novak Djokovic (M.) bei seiner Ankunft in BelgradFoto: Darko Bandic/AP

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Novak Djokovic (M.) bei seiner Ankunft in BelgradFoto: Darko Bandic/AP

Locco behauptet weiter, dass Tennis Australia auch seine Anwaltskosten bezahlte. Die sollen bei rund 50000 Euro gelegen haben, wie in der vergangenen Woche verlautete. Dabei wäre der steinreiche Tennis-Profi durchaus in der Lage gewesen, die Kosten selbst zu tragen.

Im Gegensatz zu Renata Voracova (38). Die Doppel-Spezialistin wurde im Zuge des Djokovic-Falls ausgewiesen. Auch sie war ungeimpft mit Ausnahme-Genehmigung eingereist und bat bei Tennis Australia ebenfalls um Hilfe. Doch ihr Antrag auf (finanzielle) Unterstützung wurde abgelehnt.


tennis Im Gegensatz zu Novak Djokovic bekam Renata Voracova keine Hilfe von Tennis AustraliaFoto: Darron Cummings/dpa

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Im Gegensatz zu Novak Djokovic bekam Renata Voracova keine Hilfe von Tennis AustraliaFoto: Darron Cummings/dpa

Sie will den Verband nun nochmals bitten, ihr die Auslagen wie Flüge und entgangenes Preisgeld zu erstatten und ansonsten den Rechtsweg beschreiten. Sie hatte schon ein unbehelligt ein Vorbereitungsturnier in Australien gespielt.

Locco versicherte gegenüber der Tageszeitung „Herald Sun“, dass seine Quelle zu 100 Prozent glaubwürdig und legitim sei. „Novak kam in gutem Glauben nach Australien und wurde verleumdet“, so Locco zu der Zeitung.

Craig Tiley, Chef von Tennis Australia, dementierte gegenüber der Tageszeitung „The Age“ lediglich, dass die Anwaltskosten vom Verband gezahlt wurden.

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