Basketball Starwings Basket nach Coronafällen wieder im Einsatz

Basketball Starwings Basket nach Coronafällen wieder im Einsatz

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Der Sport-Newsbeitrag vom Donnerstag, 20. Januar 2022. (Video: Telebasel)

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Nach positiven Coronafällen konnte Starwings Basket ihr erstes Spiel des Jahres bestreiten. Doch die Swiss Basket League ist durch die Coronakrise geprägt.

Am Mittwochabend haben die Baselbieter Basketballspieler das Auswärtsspiel gegen Union Neuchâtel mit 85 zu 74 verloren. Aber viel wichtiger als das Resultat: Die Birsfelder konnten nach mehreren positiven Coronafällen endlich ihr erstes Spiel des Jahres bestreiten.

Basketball Trotz Booster infiziert

Das erste Spiel des Vize-Schweizermeisters wurde verschoben, weil es beim Gegner Lugano zu viele Coronafälle gab. Das darauffolgende Spiel konnte auch nicht stattfinden, weil dieses Mal die Baselbieter selbst vom Coronavirus betroffen waren. Und das obwohl der Vorstand um Präsident Pascal Donati den Spielern klare Bedingungen gestellt hat. 

«Von Anfang an war für uns klar, dass alle Spieler geimpft sein müssen. Fast ein Drittel hat bereits die Booster-Impfung erhalten. Man muss klar sagen, dass die Coronafälle auch zwei Spieler betroffen haben, die bereits die Booster-Impfung erhalten haben. Wenn ich die gesamte Mannschaft aufgrund eines Vorfalls nicht zum Testen geschickt hätte, hätten wir nichts bemerkt», erklärt der Präsident.

Basketball Corona hinterlässt Spuren

Seit Donnerstag ist klar, dass auch das Spiel vom Samstag gegen Luzern verschoben werden muss, da einige Spieler der Innerschweizer in Quarantäne gehen mussten. «Im Moment geht es in der Swiss Basketball League ein wenig drunter und drüber», sagt Pascal Donati weiter.

Schon ohne die Spielverschiebungen kam es wegen der Coronakrise in der höchsten Schweizer Basketballliga zu einigen Veränderungen. Es gibt keine grossen Qualitätsunterschiede zwischen den Mannschaften mehr, weil vielerorts das Geld für ausländische Spieler fehlen würde.

Basketball Förderung der Schweizer Spieler

Pascal Donati macht einige Beispiele: «Wenn man sieht, dass die Genfer ihren Hauptsponsor auf diese Saison hin verloren haben. Oder, dass andere Präsidenten nicht mehr bereit waren, wie beispielsweise in Neuchâtel, das Defizit aus der eigenen Tasche zu bezahlen, dann hat man schon ein bisschen ein Umdenken wahrgenommen.»

So würde nun mehr auf Schweizer Spieler und auf den Nachwuchs gesetzt werden, was bei den Starwings seit Jahren gross geschrieben wird. Und vielleicht gerade deswegen haben die Baselbieter in dieser schwierigen Zeit keine Sponsoren verloren. Ganz im Gegenteil: Sie konnten sogar neue Sponsoren dazu gewinnen.

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